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Reutlingen – Mehrere Verletzte bei Brand in Sondelfingen

Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am frühen Mittwochmorgen in einem Wohngebäude in Sondelfingen ein Brand ausgebrochen.
Um 04:45 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten unverzüglich zu dem brennenden Einfamilienhaus in der Reichenecker Straße aus.  Beim Eintreffen an der Einsatzstelle drang bereits starker Rauch aus dem Gebäude. Kurze Zeit später stand das komplette Erdgeschoss in Flammen.

Die beiden Bewohner, eine 45-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann verletzten sich dabei leicht. Beide wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr musste zuvor die 45-Jährige aus dem Gebäude retten. Im Zuge des Einsatzes verletzten sich auch zwei Feuerwehrmänner, sowie zwei Rettungsdienstangehörige leicht. Sie kamen zur weiteren Untersuchung und Behandlung ebenfalls ins Krankenhaus.

Das Gebäude ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Der entstandene Schaden beläuft sich laut ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro.

Für die Dauer der Lösch- und Rettungsarbeiten war die Reichenecker Straße zeitweise voll gesperrt. Kriminaltechniker haben vor Ort bereits die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Überregionales – Motorradkontrollwochenende vom 07.  bis 9. Mai im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen.

Überregionales – Motorradkontrollwochenende vom 07. bis 9. Mai im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen.

Am vergangenen Wochenende durften wir von KS Einsatzfotos zahlreichen Verkehrsexperten des Reutlinger Polizeipräsidiums im Rahmen einer landesweiten Kontrollaktion zur Bekämpfung von Motorradunfällen über die Schulter schauen. Bei dieser Aktion wurden gezielt Zweiradfahrende und ihre Fahrzeuge genauestens unter die Lupe genommen.

Neben Beamten der Prävention waren auch Spezialisten und Kradfahrer im Einsatz. Unterstützung erhielten sie zudem vom Landratsamt Reutlingen.

An den bekannten Motorradstrecken im Präsidiumsbereich waren bei sprichwörtlichem „Bikerwetter“ am Samstag und Sonntag Insgesamt 24 Polizeibeamten und -beamtinnen an mehreren Kontrollstellen im Einsatz. Die eingesetzten Beamten führten unter anderem Geschwindigkeitsmessungen durch und überprüften über 190 Motorräder und deren technischen Zustand.

Insgesamt wurden 46 Personen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Den Spitzenwert erreichte ein Motorradfahrer im Landkreis Esslingen, der am Sonntagnachmittag auf der Landstraße zwischen Baltmannsweiler und Esslingen mit bis zu 180 km/h statt den dort erlaubten 100 km/h unterwegs war. Eine Motorradstreife der Verkehrspolizei stoppte den 50-jährigen Fahrer auf seiner Ducati. Dieser Vorfall wird nun zur Anzeige gebracht.

232 Motorräder mussten die Einsatzkräfte wegen technischer Mängel beanstanden. Diese reichten von mangelhaften Reifen bis hin zu Veränderungen an den Bremseinrichtungen oder auch Umbauten an der Abgasanlage.
Ein 18-Jähriger musste sich am Sonntagnachmittag mit der Sicherstellung seiner KTM abfinden, nachdem diese ersten Messungen zufolge zu laut war.

Bei der Kontrollaktion standen jedoch nicht allein die Sanktionen der Verkehrsverstöße im Mittelpunkt, die Beamten suchten ganz gezielt das Gespräch mit dem Motorradfahrenden. Dabei bekamen die Zweiradfahrer Tipps für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr und wurden für besondere Gefahren sensibilisiert.

Traurige Bilanz dieser Aktion: Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen mussten im vergangenen Jahr insgesamt 455 Motorradunfälle verzeichnet werden, bei denen zwei Personen tödlich verunglückten. 100 Motorradfahrer verunglücken schwer, 249 wurden dabei leich verletzt. Mehr als die Hälfte der ganzen Unfälle wurden von den Fahrern selbst verursacht. Auch wenn die Unfallzahlen im Vergleich zum Jahr 2019 leicht zurückgegangen sind, ragen bei den Motorradunfällen die Ursachen Geschwindigkeit und überholen bei Unfällen mit getöteten oder schwerverletzten signifikant heraus.

Reutlingen – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen: Mann durch Schuss in Reutlingen leicht verletzt

Am späten Dienstagabend ist ein Mann im Reutlinger Stadtteil Rommelsbach durch eine Schussverletzung leicht verletzt worden Ein im Rahmen der Ermittlungen festgenommener Tatverdächtiger wurde im Laufe der Nacht wieder auf freien Fuß entlassen.

Der Polizei waren gegen 23:15 Uhr Schüsse im Bereich eines Mehrfamilienhauses in der Mähderstraße mitgeteilt worden. Als die Beamten kurze Zeit später vor Ort eintrafen, fanden sie einen 34 jährigen Mann mit einer leichten Schussverletzung am Bein. Diese konnte noch vor Ort ärztlich versorgt werden.

Eine sofort eingeleitete Großfahndung, bei der auch zahlreiche Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden waren, konnte ein 31 jährige Tatverdächtigen im Stadtgebiet vorläufig festnehmen.

Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nachdem sich der Tatverdacht gegen den 31-Jährigen nicht in einem für die Aufrechterhaltung der Festnahme erforderlichen Maß erhärten ließ, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Hierzu wurde beim Kriminalkommissariat Reutlingen eine zwölfköpfige Ermittlungsgruppe gebildet.

Reutlingen – Weitere umfangreiche Polizeikontrollen

In der Nacht zum Sonntag erwartete das Polizeipräsidium im Reutlinger Stadtgebiet Ansammlungen von Personen. Umfangreiche Kontrollen führten sie daher mit Unterstützung benachbarter Polizeireviere, der Verkehrspolizei und der Polizeihundeführerstaffel durch. Weil bei den Zusammenkünften auch Angehörige der Poser- und Tuningszene anzutreffen waren, kamen auch mehrere, auf die Kontrolle getunter Fahrzeuge spezialisierte Beamtinnen und Beamte zum Einsatz.

Schon in der vergangenen Nacht sammelten sich mehrere hunderte Personen in ihren Fahrzeugen auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten und sonstigen öffentlichen Parkflächen, um meist ohne ihr Fahrzeug zu verlassen nach kurzer Zeit weiterzufahren und einen neuen Treff anzusteuern. Teilweise verlagerte sich das Geschehen in umliegende Stadtteile. Mehrfach wurden Autokorsos entweder bereits zu Beginn von den Einsatzkräften unterbunden oder nach Anhalten und Kontrolle der Teilnehmer aufgelöst. So wurden beispielsweise rund 100 Fahrzeuge und ihre jeweiligen Insassen auf der B28 kontrolliert, die nach Mitternacht in einem Konvoi aus Richtung Tübingen nach Reutlingen fuhren. Unzähligen Personen wurden Platzverweise erteilt.

Großbrand einer KFZ-Werkstatt in Mittelstadt

Großbrand einer KFZ-Werkstatt in Mittelstadt

In einer KFZ-Werkstatt in Reutlingen-Mittelstadt ist am Mittwochnachmitttag gegen 14:59 Uhr ein Großbrand ausgebrochen. Bewohner in der Umgebung mussten zeitweise die Türen und Fenster geschlossen halten.

Bei einer Reutlinger KFZ-Werkstatt ist am Mittwoch aus bislang noch unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Menschen kamen laut ersten polizeilichen Einschätzungen nicht zu Schaden.

Um 14.59 Uhr waren mehrere Notrufe bei den Leitstellen von Rettungsdienst und Polizei eingegangen, die unter anderem eine dutzende Meter hohe Rauchsäule meldeten.

Am Einsatzort bot sich den 200 Feuerwehrleuten der Reutlinger Berufsfeuerwehr und den anliegenden Abteilungswehren ein spektakulärer Anblick. Die Autowerkstatt, die in einer Lagerhalle untergebracht ist, brannte lichterloh.

Neben mehreren tausenden Reifenpaaren und mehreren Fahrzeugen waren auch einige Gasflaschen dort eingelagert, die explodierten. Die mehr als 8.000 brennenden Reifen sorgten für eine schwarze Rauchsäule, die kilometerweit zu sehen war. Über die NINA-Warnmelde-App wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ein Hubschrauber der Polizei beobachtete den Rauch aus der Luft und suchte auf dem Firmenareal mit einer Wärmebildkamera nach Brand- und Glutnestern.

Die Flammen drohten, auf einen direkt angrenzenden Stellplatz mit rund 30 Wohnmobilen überzugreifen, was jedoch durch den Einsatz der Feuerwehrmänner verhindert werden konnte.

Der Inhaber der Autowerkstatt, wie auch sein Sohn waren noch in der Halle, als ein Auto darin Feuer fing. Beide Männer konnten unverletzt das Gebäude verlassen. Sie versuchten noch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, jedoch ohne Erfolg.

Für die rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehren ist der Einsatz jedoch noch lange nicht beendet. Da Stahlträger, die am Dach der Halle befestigt waren, eingestürzt sind und über den brennenden Reifen liegen, kann das Feuer nicht vollständig gelöscht werden.

Bis das Feuer komplett gelöscht werden kann, könnte es bis in die frühen Morgenstunden dauern.

Vor Ort befanden sich unter anderem die Polizei Reutlingen, das DRK, Maltester Hilfsdienst, die Berufsfeuerwehr Reutlingen, Freiwilligen Feuerwehren und den anliegenden Abteilungswehren sowie dem Technischen Hilfswerk Abteilung Reutlingen.

Wie hoch der entstandene Schaden ist und was die Brandursache war, ist derzeit noch unklar.

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