Region – Auf glatter Straße gerutscht

Am Donnerstag verliefen in der Region nicht alle Unfälle glimpflich.

Bei Ulm rutschte eine 22-jährige Fiatfahrerin gegen 08:45 Uhr auf glatter Straße, als sie von Ermingen in Richtung Harthausen fuhr. Die junge Frau kam von der Straße ab und fuhr eine Böschung hinauf. Dabei streifte ihr Fahrzeug einen Baum und blieb dann auf der Seite liegen.

Die 22-Jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ihre Beifahrerin war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Auch sie trug schwere Verletzungen davon. Rettungskräfte brachten die beiden Frauen in ein Krankenhaus. Der Fiat war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 5.000 Euro.

Gegen 13:15 Uhr stießen bei Merklingen drei Fahrzeuge zusammen. Eine 24-jährige Audifahrerin war  von Widderstall in Richtung Merklingen unterwegs. Vor ihr war eine 57-Jährige unterwegs, die bremste, weil sie nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen wollte. Die Audifahrerin bremste ebenfalls, woraufhin ihr Auto auf der glatten Straße ins Rutschten geriet.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich sie nach links aus, wobei sie den Pkw vor ihr streife. Anschließend kam ihr Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen einen anderen Audi. Der fuhr auf der Gegenspur. Das Auto schleuderte in den Graben. Ein Kran musste kommen, um den Audi des 52-Jährigen herauszuziehen. Den Gesamtsachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 42.000 Euro. Auf die Unfallverursacherin kommt nun eine Anzeige zu, da sie mit Sommerreifen unterwegs war.

Region Alb-Donau-Kreis / Stadtgebiet Ulm– Notrufnummern flächendeckend gestört

Personen, die am frühen Donnerstagmorgen die Notrufnummern 110 oder 112 benutzen mussten, hatten erhebliche Probleme, jemanden zu erreichen.

Bundesweit gab es Störungen, die im Alb-Donau-Kreis um kurz vor 03:00 Uhr begonnen haben. Der stellvertretende Kreisbrandmeister des Alb-Donau-Kreises, Achim Lang, konnte heute Morgen gegen 07:00 Uhr wieder Entwarnung geben, während in anderen Landkreisen die Störungen noch vorhanden waren.

Derzeit ist noch vollkommen unklar, weshalb die beiden Notrufnummern nicht erreichbar waren.

Gegen 03:00 Uhr meldeten die ersten Polizeipräsidien die Störungen über den regulären Verkehrsfunk, eine landesweite Warnung über die beiden Katastrophenschutz-Apps NINA und KatWarn erfolgte allerdings erst gegen 05:00 Uhr durch das Innenministerium. Dabei wurde der Hinweis gegeben, das örtliche Polizeirevier anzurufen oder für medizinische Notfälle die 19222 zu wählen. Dabei wies das Innenministerium darauf hin, dass die 19222 nur mit einer Ortsvorwahl erreichbar ist.

Achim Lang ordnete für die Feuerwehren des Alb-Donau-Kreises die Besetzung aller Feuerwehr-Gerätehäuser an, damit für Notfälle in jedem Ort Ansprechpartner da waren.

Nachdem gegen 07:00 Uhr die beiden Notrufnummern wieder erreichbar waren, wurde die Besetzung der Gerätehäuser wieder aufgehoben.

Alb Donau Kreis – Achtung Kontrolle!

Am Montag ahndete die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße in der Region

Burgrieden – Zwischen Burgrieden und Bronnen überwachte die Polizei in den Vormittagsstunden den Verkehr. Während der knapp zweistündigen Kontrolle wurden insgesamt acht Autofahrer ertappt, die statt der erlaubten 70 km/h zwischen 21 und 51 km/h zu schnell unterwegs waren.
Zwei Fahrzeuglenker müssen neben Punkten in Flensburg, einem Bußgeld auch mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen, wie ein 21-jähriger Mercedesfahrer, der insgesamt 51 km/h zu schnell unterwegs war.

Biberach – Am Vormittag legte die Biberacher Polizei den Schwerpunkt auf nicht angeschnallte und telefonierende Autofahrer. Das Fazit der Kontrollmaßnahmen: Insgesamt vier nicht angegurtete und drei telefonierende Autofahrer müssen mit Bußgeldern rechnen.

Ulm – Zwischen 06:30 und 07:30 Uhr führte das Polizeirevier Ulm-Mitte in der Neuen Straße Geschwindigkeitskontrollen durch. Vier Autofahrer waren hier deutlich zu schnell unterwegs. Bei den erlaubten 50 km/h innerhalb der geschlossenen Ortschaft wurden diese zwischen 74 und 93 km/h.
Ein 36-jähriger Mercedesfahrer hatte es besonders eilig auf dem Weg zur Arbeit. Er war mit insgesamt 43 km/h zu schnell und muss neben einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro, einem Punkt in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Alb-Donau-Kreis – Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei: Mutmaßlicher Rauschgifthändler in Untersuchungshaft

Am vergangen Dienstag beschlagnahmten Polizeibeamte im Raum Laichingen etwa 1.630 Gramm Marihuana und Haschisch bei einem 23-Jährigen.

Bereits seit mehreren Monaten ermittelte die Kriminalpolizei gegen den jungen Mann, der im Verdacht steht, mit Marihuana gehandelt zu haben.

Am Dienstag standen die Ermittler mit einem Durchsuchungsbeschluss vor dessen Haustür.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Polizisten etwa 1.630 Gramm Marihuana und Haschisch. Weiterhin fanden die Polizisten etwa 4.500 Euro vermeintliches Dealergeld und Drogenutensilien.

Der vermeintliche Dealer wurde vorläufig festgenommen. Am Mittwoch erließ die zuständige Haftrichterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm einen Haftbefehl. Der 23-Jährige befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

Alb-Donau-Kreis – Müllsünder konnten ermittelt werden


Für die Müllablagerungen der vergangenen Wochen im Alb-Donau-Kreis sollen mehrere Männer verantwortlich sein.

Wie berichtet ermittelte das Ulmer Polizeipräsidium seit mehreren Wochen wegen verschiedener Müllablagerungen in der Region. Im Laufe der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen zwei 27 und 42 Jahre alte Handwerker aus dem Raum Ehingen – Blaubeuren.

Mitte letzter Wochen standen die Umweltermittler mit Durchsuchungsbeschlüssen vor den Haustüren der beiden Männer. Bei diesen stellten die Polizeibeamten umfangreiches Beweismaterial sicher, das nun ausgewertet werden muss.

Drei weitere Männer im Alter zwischen 22 und 48 Jahren sollen bei den Müllbeseitigungen beteiligt gewesen sein. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die beiden Handwerker unabhängig voneinander den Müll entsorgten.

Bislang konnten einer Gruppierung fünf Ablagerungen im Raum Allmendingen zugeordnet werden, die andere Gruppierung soll für sechs Fälle im nord-westlichen Alb-Donau-Kreis verantwortlich sein.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Region – Ulmer Polizei bilanziert nach Mainacht

In der vergangenen Nacht verzeichnete das Ulmer Polizeipräsidium einige Einsätze.

Berkheim – In der Nacht von Freitag 19:00 Uhr auf Samstag 6:30 Uhr entfernten bislang unbekannte Täter den Maibaum vor dem Berkheimer Rathaus. Sie zersägten dem Baum in sechs Teile und legten diese auf dem Vorplatz des Rathauses aus. Anstelle des eigentlichen Baumes stellten die Unbekannten einem Baumstamm, der mit Masken und Bemerkungen zur Corona-Politik behängt war, auf.

Bad Schussenried – Bäume umgesägt
Mehrere Zeugen teilten gegen 08:30 Uhr der Polizei mit, dass Unbekannte in der Nacht in Bad Schussenried Bäume umgesägt hatten. Die Stämme, die teilweise auf dem Gehweg lagen, waren in der Lessing- und Droste-Hülshoff-Straße verteilt. Die Feuerwehr und der Bauhof rücken an um die Bäume zu beseitigen.

Laupheim – Fahrbahn verunreinigt
Gegen 08:00 Uhr teilten Zeugen im Bereich Laupheim eine Kalkspur mit, die sich durch mehrere Ortschaften zog und auch auf der B30 zu sehen war. Die Feuerwehr kam und musste die Fahrbahn reinigen.

Erbach – Lärmbelästigung beim Maibaumstellen
Ein Anwohner beschwerte sich in Erbach gegen 02:15 Uhr über Lärm in der Max-Eyth-Straße, in der die Beamten sechs Personen antrafen, die lautstark feierten.

Die Beteiligten zeigten sich uneinsichtig gegen die Maßnahmen und widersetzten sich auch sämtlichen Aufforderungen der Beamten, so dass es zum Widerstand kam. Auf die Männer und Frauen im Alter zwischen 29 und 35 Jahren kommen nun Anzeigen zu.

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