Bad Urach – Waldbrand am Steilhang

Am Sonntagnachmittag führte ein Waldbrand zwischen Bad Urach und Seeburg oberhalb der Giorgii-Siedlung zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Eine Waldfläche am Hang unterhalb des Kunstmühlefelsens geriet aus bislang noch unbekannter Ursache in Brand.

Mehrere Zeugen alarmierten um kurz nach 14:00 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie den Rauch entdeckt hatten. Die alarmierten Rettungskräfte breiteten sich auf einer Fläche von circa 1,5 bis 2 Hektar aus. Rund 120 Feuerwehrleute aus Bad Urach mit allen Abteilungen und die Feuerwehr Münsingen kämpften in dem steilen und unwegsamen Gelände gegen die Flammen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte mit der Übertragung von Bildern zur besseren Übersicht über die Ausbreitung des Brandes.

Das Feuer konnte gegen 16:30 Uhr unter Kontrolle gebracht und gegen 18:00 Uhr komplett gelöscht werden.

Um kurz vor 19:00 Uhr entdeckte der Polizeihubschrauber bei einem erneuten Flug über das Gelände ein Glutnest, dass das die Feuerwehr sofort abgelöscht werden konnte. Bis circa 22:30 Uhr dauerten die Nachlösch- und Aufräumarbeiten an. Der Rettungsdienst und die Bergwacht unterstützten den Einsatz mit zahlreichen Kräften.

Die B465 musste während der Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden. Mitarbeiter der Straßenmeisterei richteten örtliche Umleitungen ein.

Römerstein – Zeugenaufruf nach Angriff auf 56-jährigen Mann

Die Polizei Bad Urach ermittelt derzeit gegen zwei noch unbekannte Männer wegen des Verdachtes der gefährlichen. Die Männer sollen am am Mittwochnachmittag einen 56 Jahre alten Fahrer eines Räumfahrzeuges verletzt haben.

Gegen 14.30 Uhr war der 56-Jährige mit seinem Fahrzeug auf der B 28 in Richtung Feldstetten unterwegs, als ihm einer der Tatverdächtigen auf Höhe eines Skilifts einen Schneeball gegen die Seitenscheibe des Räumfahrzeugs warf.
Durch den Schneeball aufgeschreckt, geriet er daraufhin auf die Gegenfahrbahn. Glücklicherweise wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer hierbei gefährdet. Als der Fahrer den Werfer des Schneeballs anschließend zur Rede stellen wollte, kam es hierbei zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf ein zweiter unbekannter Täter dem 56-Jährigen offenbar ohne Vorankündigung in den Rücken trat. Der Räumfahrzeugfahrer stürzte daraufhin zu Boden, wo er erneut von dem Schneeballwerfer in den Schwitzkasten genommen wurde.
Das Opfer zog sich nach ersten Ermittlungen nur leichte Verletzungen zu.

Bei dem Werfer des Schneeballs soll es sich um einen etwa 1,75 Meter großen, schlanken Mann mit Vollbart gehandeln. Er trug zum Tatzeitpunkt eine schwarze Mütze, sowie eine ebenfalls schwarze Jacke.
Der zweite Tatverdächtige war laut Aussage etwa 1,85 Meter groß, trug einen spitzen Kinnbart und war mit einer grauen Mütze bekleidet.

Wer Hinweise zu diesem Vorfall hat, sollte sich mit der Polizeistation Bad Urach unter Telefon 07125/ 946870 in Verbindung setzen.

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