Ulm – Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei teilen mit

Bei einer Durchsuchung vergangene Woche Mittwoch wurde in einem Haus in Ulm 800 Gramm Rauschgift gefunden.

Ermittlungen der Polizei führten auf die Spur eines 40-Jährigen. Am vergangenen Mittwoch (21.09.2022) standen die Ermittler mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Haustür des Mannes und seiner Familie aus Ulm.

Bereits beim Betreten des Hauses roch es nach Marihuana. Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten im Haus insgesamt etwa 800 Gramm Marihuana, eine Cannabispflanze sowie 29 Cannabissamen. Darüber hinaus beschlagnahmten sie 1.350 Euro mutmaßliches Dealergeld, eine Schreckschusswaffe, einen Teleskopschlagstock und ein Butterflymesser.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der 40-Jährige wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen gegen ihn und die weiteren Bewohner des Hauses dauern an.

Laichingen – Nicht um die Verletzte gekümmert

Nach einem Unfall in Laichingen am Mittwoch fuhr ein Unbekannter davon.

Der Unbekannte fuhr um kurz vor 14:00 Uhr mit seinem Auto in der Bahnhofstraße in Richtung Marktplatz. An der Ampel auf Höhe der Hausnummer 18 stand eine 15-Jährige. Diese bekam Grün und ging auf die Straße.

Der Unbekannte bremste zwar sein Auto ab, fuhr aber gleich darauf wieder an. Die Jugendliche war aber bereits einen Schritt auf die Bahnhofstraße gelaufen. Das Auto des Mannes fuhr ihr über die Füße. Auch streifte er mit seinem Spiegel ihren Arm.

Durch den Kontakt erlitt die Jugendliche leichte Verletzungen. Der Unbekannte hielt kurz an, fuhr dann aber weiter, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

Die Polizei Laichingen nahm die Ermittlungen auf und sucht nun einen hellen Kleinwagen. Der Fahrer ist laut Angaben zwischen 50 und 60 Jahren alt und trug zerzauste, grau-blonde Haare.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Ulm – Fahrer verfolgt, ausgebremst, geschlagen und beleidigt

In Ulm hatte sich am Freitag ein Flüchtiger nicht mehr unter Kontrolle.

Ein 21-Jähriger befuhr am Freitag gegen 12:15 Uhr mit seinem Fahrzeug in ein Parkhaus eines Geschäfts in der Einsteinstraße. Als er sein Fahrzeug verlassen wollte, kam es zwischen ihm und noch einem weiteren Fahrer zum Austauch von Handzeichen, in dessen Folge der Fremde dem 21-jährigen den Mittelfinger zeigte und ihn somit beleidigte.

Der 21-Jährige fuhr ohne das groß zu beachten aus dem Parkhaus aus und setzte seinen Weg auf der Söflinger Straße fort. Der Unbekannte folgte ihm jedoch durch den Blaubeurer-Tor-Ring und bremste ihn auf der B10 wohl bis zum Stillstand aus, wodurch nicht nur der 21-Jährige, sondern auch der nachfolgende Verkehr behindert wurde.

Der Unbekannte stieg aus seinem Fahrzeug, ging zum Auto des 21-Jährigen und schlug mehrmals gegen die Scheibe und soll den jungen Mann nochmals beleidigt haben. Auch versuchte er ihn aus dem Auto zu ziehen, was ihm jedoch misslang. Der Unbekannte holte aus und Schlug dem 21-Jährigen mit der Hand ins Gesicht. Da auch ein weiterer Versuch den 21-Jährigen aus seinem Auto zu ziehen misslang, ließ der Fremde von ihm ab. Das machte sich der Geschlagene zu Nutze und fuhr davon.

Die Polizei Ulm hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun den mutmaßlichen Täter: Der ist wohl Deutscher, etwa 1,75 Meter groß, trug eine Brille und einen Schal um den Hals. Er hat dunkle, kurze Haare und herunterhängende Mundwinkel.

Am Tag der Tat hatte er eine Weste ohne Ärmel und eine blaue Jeans an. Er soll mit einem Kleinwagen von VW, vermutlich ein E-Auto, unterwegs gewesen sein.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Ulmer Polizei unter der Telefonnummer 0731/1880 zu melden.

Laichingen – Kontrolle über Laster verloren

Am Dienstag verursachte ein Lasterfahrer wohl unter dem Einfluss von Drogen einen Unfall am bei Laichingen.

Um kurz vor 14:15 Uhr fuhr der 27-Jährige von Suppingen in Richtung Laichingen. In einer Linkskurve kam er mit seinem MAN Laster nach rechts ins Bankett und geriet ins Schlingern. Danach geriet er auf die Gegenspur. Dort streifte er mit dem Fahrzeugheck an einem entgegenkommenden VW eines 43-Jährigen entlang. In weiterer Folge kam der VW nach rechts von der Fahrbahn ab.

Der 43-Jährige wurde leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Bei der Aufnahme des Unfalls ergab sich der Verdacht, dass der Lkw-Fahrer unter dem Einfluss von Drogen stand. Das bestätigte der Drogentest. Er musste eine Blutprobe abgeben.

An den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 22.000 Euro. Für die Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Landesstraße 1236 für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden.

Ehingen – Unbekannte brechen in ein Geschäft ein

In der vergangenen Nacht waren in Ehingen Einbrecher unterwegs.

Unbekannte waren zwischen 20:00 und 04:00 Uhr in ein Geschäft in der Buchhalde eingebrochen, nachdem sie ein Fenster einschlugen.

Im Innern suchten sie überall nach Brauchbarem. Zigaretten und Bargeld nahmen sie.

Die Täter flüchteten unerkannt mit ihrer Beute. Ihre Spuren blieben an dem Tatort zurück. Spezialisten der Polizei haben sie gesichert. Sie geben den Ermittlern der Polizei Ehingen erste Hinweise auf die Unbekannten.

Ulm – Bei Auseinandersetzung mit einer Machete verletzt

In Ulm mussten drei Männer nach einer Auseinandersetzung am Montagabend in eine Klinik eingeliefert werden.

Zeugen meldeten der Polizei gegen 17:45 Uhr eine Auseinandersetzung in der Friedenstraße. Mit vielen Einsatzkräften war die Polizei schnell vor Ort, wo sich der Rettungsdienst um die drei verletzten Männer und eine unter Schock stehende Frau kümmerten. In der Klinik soll die Schwere der Verletzungen bei den Männern festgestellt werden.

Wie die Polizei erfuhr, soll zuvor ein grauer Opel Corsa mit Günzburger Kennzeichem vom Ort des Geschehens geflüchtet sein, nachdem die Polizei seither fandet.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen gegen 17: 45 Uhr zunächst Unbekannte an der Tür einer Wohnung in der König-Wilhelm-Straße geklingelt haben. In dieser Wohnung befanden sich zwei Bewohner und eine Frau. Als einer der Bewohner die Tür öffnete, sei er sofort von den Personen draußen angegriffen worden. Einer der Bewohner habe eine Machete ergriffen, um sich zur Wehr setzen zu können, woraufhin die Angreifer die Flucht ergriffen.

Der Bewaffnete folgte ihnen auf die Straße, wo ein Gerangel entstand. Dabei seien einer der Angreifer sowie der Hausbewohner verletzt worden. Die Machete fehlt seither. Ob sie bei der Auseinandersetzung eingesetzt wurde, ist bislang nicht bekannt.

Die Frau, die in der Wohnung zu Besuch war, brachte sich während des Angriffs in Sicherheit. Sie überstand die Attacke mit einem Schock.

Die Kriminalpolizei ermittelt jetzt, um den genauen Ablauf und die Hintergründe der Tat zu ermitteln. Die Ermittler bitten Zeugen des Vorfalls, sich telefonisch bei der Dienststelle zu melden.

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