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Für einen Betrug am Mittwoch in Ulm soll eine 19-Jährige mitverantwortlich gewesen sein.

Ein betagtes Ehepaar aus Ulm erhielt am Mittwochmittag einen Anruf von einer angeblichen Polizeibeamtin, die dem Paar weißmachen wollte, dass die Tochter eine andere Frau angefahren habe und anschließend geflüchtet sei. Die Frau sei schwer verletzt worden und habe ihr ungeborenes Kind verloren. Durch die Zahlung einer Kaution von 40.000 Euro könne verhindert werden, dass die Tochter ins Gefängnis müsse.

Die Senioren gingen vom Schlimmsten aus und vereinbarten die Übergabe von Schmuck und Goldmünzen im Wert von mehreren tausend Euro. Am frühen Nachmittag erschien dann eine angebliche Gerichtsmitarbeiterin und holte die Wertgegenstände ab. Die Senioren schöpften recht schnell Verdacht, dass sie Betrügern aufgesessen sein könnten.

Sie informierten daher die Polizei. Dank schneller Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei, die Abholerin auf der Autobahn zu lokalisieren und festzunehmen. Die Goldmünzen und den Schmuck hatte sie noch bei sich.

Auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft wurde die 19-Jährige am Donnerstag der zuständigen Richterin beim Amtsgericht Ulm vorgeführt, die Haftbefehl erließ. Die 19-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Ulm und Kriminalpolizei dauern derzeit noch an.

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