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Die Behörden ziehen nach der Reihentestung am Freitag und Samstag eine positive Bilanz. Ein großer Teil der eingeladenen Männer hat an diesen beiden Tagen mit der Abgabe ihrer DNA-Probe die Ermittlungsarbeiten unterstützt.

Die Polizei hatte bei den Ermittlungen zu drei Einbrüchen und einer Vergewaltigung, die allesamt Ende 2020 in Blaubeuren begangen wurden, DNA-Spuren gefunden, die wohl vom Täter stammen.

Alle Ermittlungen haben bislang nicht zur Identifizierung des Täters geführt. Mit der Reihenuntersuchung erhofft sich die  Staatsanwaltschaft und Polizei, einen Schritt weiter zu kommen. Die Analyse der vom mutmaßlichen Täter stammenden DNA ergab, dass er im Herbst 2020 zwischen 41 und 52 Jahre alt gewesen sein muss.

Nach dem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Täter zu dieser Zeit in Blaubeuren wohnte. Dies trifft auf rund 700 Personen zu. Die Männer aus Blaubeuren und seinen Teilorten Gerhausen und Weiler, die zwischen dem 1. Oktober und dem 31. Dezember 2020 dort gemeldet oder zugewiesen waren oder sich tatsächlich dort aufhielten und zwischen 41 und 52 Jahre alt waren, wurden deshalb eingeladen, freiwillig eine Speichelprobe abzugeben.

An den beiden Tagen haben mehr als 270 Männer an der Probenentnahme teilgenommen, weitere 60 hatten sich bereits vorab gemeldet, da sie an diesen Tagen verhindert waren. Ihnen wurden Ersatztermine angeboten. Die restlichen Männer, die sich bislang noch nicht gemeldet haben oder nicht melden konnten, werden ebenfalls Ersatztermine angeboten.

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