In der vergangenen Woche musste die Polizei mehrere nach Verstößen gegen die Corona-Verordnung anzeigen.

Das Polizeipräsidium Ulm führt regelmäßig Kontrollen durch und überprüft, ob sich die Menschen an die Vorschriften der Corona-Verordnung halten. Insbesondere das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung und die Pflicht zum Einhalten des Mindestabstandes haben die Beamten dabei strengstens im Blick. Insgesamt 514 Personen stellte die Polizei seit Samstag präsidiumsweit fest, die sich nicht an die Vorschriften hielten. Insgesamt 80 Personen ließen sich auch  durch die Beamten nicht belehren. Auf sie kommen nun Anzeigen zu.
Besonders Jugendtreffpunkte, Innenstädte, Tankstellen oder andere Bereiche, von denen die örtlich zuständigen Kollegen wissen, dass sich dort Menschen treffen, werden intensiver überwacht. Auch Pkw-Insassen hat die Polizei im Blick, denn auch dort gilt die Maskentragepflicht für Personen aus verschiedenen Haushalten.

Am vergangenen Osterwochenende musste die Ulmer Polizei in der Innenstadt zahlreiche Personengruppen auf der Donauwiese, der Stadtmauer und dem Glöcklerbrunnen beanstanden, weil sich die Menschen entweder nicht an den Mindestabstand hielten oder es aber unterlassen hatten, einen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Teilweise wurden auch einige Platzverweise durch die Polizeibeamten ausgesprochen, denen ein Großteil der Menschen nachkam. Einige zeigten sich

jedoch aggressiv und uneinsichtig. Auf diese Menschen kommen nun Anzeigen zu.

Am Dienstag überprüfte die Polizei zudem eine Jugendbude in Blaubeuren, nachdem ein anonymer Hinweis eingegangen war, dass dort mehrere Personen feiern würden. Die alarmierten Beamten trafen vor Ort keine Personen an, wohl aber zahlreiche leere Getränkeflaschen. Auch einen ersten Hinweis auf einen möglichen Veranstalter hat die Polizei bereits. Sie ermittelt nun, ob tatsächlich eine Party stattfand und wer dabei war.

In der Stadt Ulm und dem Landkreis Alb-Donau musste die Polizei seit Samstag insgesamt 319 Verstöße feststellen. 33 Personen bekommen eine Anzeige, weil sie sich trotz Aufforderung durch die Polizei uneinsichtig zeigten und entweder den Mund-Nasen-Schutz nicht aufsetzten oder die Abstandsregel weiterhin missachteten.

Im Landkreis Biberach ahndete die Beamten insgesamt 89 Verstöße. Weil sich 16 Personen uneinsichtig zeigten, wurden sie zur Anzeige gebracht. Einer von ihnen war am Donnerstag ohne Maske in einem Biberacher Einkaufsmarkt.

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