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Quelle:
SOLWODI Baden-Württemberg e.V.

Kriminalhauptkommissar a.D. Manfred Paulus aus Blaustein, 30 Jahre lang Leiter einer kriminalpolizeilichen Dienststelle in Ulm mit dem Schwerpunkt „Rotlichtmilieu“, legt seit Jahren den Finger in die Wunde und spricht deutliche Worte zum Thema Prostitution in Deutschland aus – am 15. April erhält er das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“.

Der Anlass dieser Ehrung: sein jahrzehntelanger unermüdlicher nationaler und internationaler Einsatz gegen Menschenhandel und Sexsklaverei.

Als erster deutscher Kriminalkommissar verfolgte Paulus bereits in den 90-er Jahren Menschenhändler bis nach Thailand. Während seiner Dienstzeit und auch nach seiner Pensionierung führten ihn Nachforschungen zu Kinder- und Frauenhandel immer wieder nach Weißrussland.
Bis heute ist er immer wieder in osteuropäischen Ländern aktiv, aus denen aktuell die meisten Frauen nach Deutschland verkauft werden. Zusammen mit Soroptimist Aalen / Ostwürttemberg organisiert er dort Aufklärungskampagnen in Schulen. Mit Teilen der dortigen Polizei arbeitet Manfred Paulus sehr eng arbeitet zusammen und trägt zu deren Fortbildung bei.

Bis heute klärt Paulus in viel beachteten Büchern und Veröffentlichungen in Printmedien (Fernsehdokumentationen (z.B. in der ZDF Produktion „Bordell Deutschland“) bis heute über Art und Ausmaß des Menschenhandels und vor allem der Sexsklaverei auf. Als Experte hat er bereits mehrmals auch politische Kommissionen beraten. Seine klaren Analysen sind stets gefragt, wenn es um Prostitution und Menschenhandel geht. Immer wieder warnt er vor dem damit verbundenen hohen Ausmaß an organisierter Kriminalität, die unsere Demokratie gefährde.  Unermüdlich und furchtlos beschreibt Paulus Methoden, Strategien und übliche Denk- und Verhaltensweisen innerhalb des Rotlichtmilieus: Zitat: „Das Rotlichtmilieu ist eine Parallelwelt mit eigenen Gesetzen, mit eigenen Richtern und, wenn es sein muss, auch mit eigenen Henkern.“

Seit Langem weist Manfred Paulus mit großem Nachdruck darauf hin, dass mit der Legalisierung der Prostitution in Deutschland nicht die Frauen geschützt werden, sondern die hochkriminellen Gruppierungen, die mit deren gnadenloser sexueller, psychischer und finanzieller Ausbeutung größte Gewinne erzielen.

Deshalb fordert er ein gesetzlich verankertes Sexkaufverbot.

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