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Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und die Staatsanwaltschaft Heidelberg hatten nach den Explosionen bei der Firma Wild in Eppelheim und bei der Firma Lidl in Neckarsulm die Ermittlungen übernommen, nachdem dort eingegangene Postsendungen detonierten.

Am Paketzentrum am Münchener Flughafen konnte noch in der Nacht vom 17. auf den 18. Februar ein weiteres Sprengstoffpaket an die Firma Hipp durch Beamte des LKA Bayern unschädlich gemacht werden.
Die Ermittlungen zum Versandweg der drei Pakete führte die Sonderkommission im Verlauf des gestrigen Tages auf die Spur eines Tatverdächtigen, der aus dem Raum Ulm stammt. Noch am selben Abend ordnete die Staatsanwaltschaft Heidelberg die vorläufige Festnahme des 66-Jährigen an und ließ seine Wohnräume mit einem Durchsuchungsbeschlusses des Amtsgerichts Heidelberg durchsuchen.

Der Mann wurde an seinem Wohnsitz widerstandslos von Spezialkräfte der Polizei festgenommen. Er steht aktuell im Verdacht, der Absender der Postbomben an die Firma Wild, Lidl und Hipp zu sein.
Bei den beiden Explosionen in Eppelheim und Neckarsulm wurden insgesamt vier Personen verletzt.
Der Rentner, der bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten ist, machte bisher noch keine Angaben zu den erhobenen Vorwürfen.

Die Untersuchung der aufgefundenen Beweismittel dauert aktuell noch an. Das Amtsgericht Heidelberg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

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